Zur Frankfurter Buchmesse erscheint mein Buch "BurnoutWatcher, Die Leistungsfähigkeit erhalten, das Leben bewusst gestalten".

Darin wird die Drei-Schritt-Methode beschrieben, mit der man sich aus der Burnout Falle befreien kann.

Das Buch bietet vielfältige Möglichkeiten, um einen Zugang zum Thema Burnout zu gewähren. Zunächst einmal ist es ein multimediales Produkt, denn unser Leben findet nicht in Büchern statt. 

Wenn ein Betroffener möglichst rasch aus der Burnout-Spirale entkommen will, beginnt er dieses Buch mit Teil 2, Abschnitt 1 und widmet sich im Anschluss daran den Abschnitten 2 und 3.

Sollte er sich gegen einen drohenden Burnout wappnen wollen, so startet er gleich mit Abschnitt 2 von Teil 2. Im Anschluss kann man bei Interesse noch reichlich Zusatznutzen aus Teil 2, Abschnitt 1 für sich ziehen und mit Teil 2, Abschnitte 3 und 4 für zusätzliche Energie im eigenen Leben sorgen.

Will man sich seine hohe Leistungsfähigkeit erhalten und sich gegen Stress und Burnout nachhaltig schützen, so beginnt man mit Teil 2, Abschnitt 3. Selbstverständlich sind auch in diesem Fall weitere nützliche Inhalte in den Abschnitten 1, 2 und 4 zu finden.

Für alle, die am Thema Burnout darüber hinaus oder grundsätzlich eher intellektuell und wissenschaftlich interessiert sind, findet sich alles Wissenswerte im Teil 3 des Buches.

Das Besondere an diesem Buch sind die „ausgelagerten Kapitel" in Form der kostenlosen App „Burnout-Test" sowie des für Buch-Käufer ebenfalls kostenlosen Zugangs zur Website der BurnoutWatchers®, www.burnoutwatchers.de. Dort können sich diese regelmäßig über Ihre Fortschritte auf dem Laufenden halten und weitere vertiefende Informationen zum Thema Burnout finden.

 
 
Wieder einmal hat das Burnout Syndrom mit Ralf Rangnick einen Prominenten getroffen. Und wieder einmal - nach Sebastian Deisler, Sven Hannawald und anderen - hat es damit einen Menschen getroffen, der beruflich dem Sport verbunden ist, selbst Fußballer war und für körperlich fit gehalten werden durfte.

Während es bei Ralf Rangnick heißt, „Die Entscheidung von Ralf Rangnick verdient höchste Achtung. Wir sind ebenso der Auffassung, dass die Gesundheit in jedem Fall Vorrang vor allen beruflichen Zielen und Herausforderungen haben sollte“, klingt dies bei "normalen" Menschen leider immer noch ganz anders!

Da "mutiert" der ehemals hoch gelobte Leistungsträger des Unternehmens in den Augen von Kollegen und Vorgesetzten immer noch schlagartig zum Underperformer und "nicht so belastbaren" Problemfall.
 

 

Dabei war es nicht zuletzt die große Leistungsbereitschaft des Leistungsträgers in Verbindung mit immer noch höheren Erwartungen seiner Umgebung an seine Performance, die ihn in die Burnout-Spirale getrieben haben: Wie oft kommt es vor, dass gerade der ohnehin schon stärker belastete Leistungsträger noch mehr zusätzliche Aufgaben aufgebürdet bekommt, weil er so "hervorragend und völlig selbständig arbeitet" und "man sich gar nicht drum kümmern muss". Der Leistungsträger will vor sich selbst und auch vor seinem Chef "natürlich auch das noch schaffen" und übersieht dabei zu häufig und zu lange seine eigenen Leistungsgrenzen. Früher oder später kommt es dann in der Kombination von wachsender Workload und Ignorieren der eigenen Bedürfnisse zum "plötzlichen" Erschöpfungszusammenbruch!

Auch Ralf Rangnick musste dem hohen inneren und äußeren Anspruch an seine Performance Tribut zollen: "...mein derzeitiger Energielevel reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein..."
 
 

 

So bedauerlich der Vorfall für Herrn Rangnick selbst sowie für den FC Schalke 04 ist, so sehr darf man doch - ebenfalls wieder einmal - hoffen, dass durch diesen weiteren prominenten Fall das Thema Burnout auch in der "normalen" Bevölkerung noch mehr enttabuisiert wird und gerade in den Chefetagen deutscher Unternehmen nicht nur das Bewusstsein für dieses Thema weiter steigt, sondern den Erkenntnissen auch entschlossene Taten folgen!

Dabei gilt es, den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich PRÄVENTIV und ANONYM gegen Dauerstress und den daraus resultierenden Burnout zu wappnen.
 

 

Genau diesem Ziel haben sich die BurnoutWatchers verschrieben.

Stress und gerade Dauerstress sind für jeden Betroffenen individuell große Herausforderungen und Bedrohungen für seine Gesundheit und sein physisches und mentales Wohlbefinden.

Dass dies auch gesamtbetriebliche Auswirkungen in Form von Konflikten, Arbeitsausfällen (samt Folgekosten) und Mobbing hat wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion des VKM e.V. deutlich.

Stress
Durch die Zunahme der Workload infolge von Rationalisierung und Stellenabbau steigt für die verbliebenen Arbeitnehmer nicht nur die faktische Arbeitsbelastung, sondern insbesondere die Gefahr, sich überfordert und alleingelassen zu fühlen und damit das Risiko, in die Burnout-Falle zu tappen.

Mobbing
Menschen, die zusätzliche Last von außen aufgeladen bekommen und sich zugleich - zu Recht oder nicht - allein gelassen fühlen, weil sie jetzt z.B. "die Deppen sind, die die Arbeit der anderen mit erledigen müssen, ohne dafür besser entlohnt zu werden", tendieren dazu, den inneren Druck unbewusst über Aktionen gegen ihr Umfeld abzubauen.

Manch hoch gestresster Mitarbeiter durchläuft vor der Phase der Resignation und inneren Kündigung eine solche der Aggression. Diese richtet sich in einem Betrieb natürlicher Weise häufig gegen die Kollegen und Kolleginnen.
Was dem einen zum lediglich kurzfristigen und nicht grundlegenden Abbau von Stress dient, erzeugt natürlich bei den von den Aggressionen getroffenen Kollegen für neuen Stress.

Die Mobbing-Stress-Mobbing-Spirale ist in Gang gesetzt.

Konflikte
Dass sich derartige Konflikte ohne gekonntes Konflikmanagement sehr schnell aufschaukeln und zu einem regelrechten Flächenbrand im Sinne von Demotivation, Leistungseinbruch und Rückgang der Rendite führen können, wurde deutlich.

Prävention
Es ist also nicht nur menschlich geboten und individuell höchst sinnvoll, sich individuell gegen Burnout und Stress zu wappnen, sondern auch unternehmerisch vorausschauend, den Gefahren von Mobbing, Demotivation und innerer Kündigung durch präventive Maßnahmen gegen Stress und Burnout zu begegnen.