Unser Herz ist mit unserem Gehirn über das vegetative Nervensystem engstens verbunden. Dieses periphere autonome Nervensystem sorgt für das reibungslose Funktionieren all unserer Organe und ist unserem willentlichen und/oder bewussten Zugriff vollkommen entzogen. 

Man möchte sagen, zum Glück, denn die hier gesteuerten Funktionen sind viel zu komplex als dass wir sie mit unserem bewussten Denken jemals in den Griff bekommen könnten!

Der Nachteil: Auch die Stress-Reaktionen laufen automatisch ab, sind also unserem bewussten Zugriff entzogen. Dauerstress kann so zum gefürchteten Burnout führen.

Das „Gehirn" unseres Herzens, jenes halbautonome Neuronennetz, wirkt über das vegetative Nervensystem auf unser Gehirn und damit auf unseren gesamten Organsimus ein, ohne dass wir hierauf unmittelbar oder bewusst Einfluss nehmen könnten!

Umgekehrt wirkt natürlich auch das Gehirn ständig auf unser Herz über dieselben Nervenbahnen ein: Vornehmlich über den sympathischen und den parasympathischen Zweig des Nervensystems.

Stress oder Entspannung, Burnout oder gelassene Leistungsfähigkeit: Immer spielen beide Bereiche zusammen!

Und auch wenn wir nicht unmittelbar in die vom vegetativen Nervensystem gesteuerten Abläufe eingreifen können, so können  wir doch mittelbar durch eine entsprechend intelligente Lebensführung Einfluss hierauf nehmen und uns so gegen Stress und Burnout wappnen!