Tipp 2

Sie sitzen entspannt und bequem. Schließen Sie jetzt die Augen und beginnen Sie zunächst mit der Übung des Tipps 1. Sobald Sie Ihre Hand spüren, versuchen Sie auch andere Körperregionen zu spüren: Arme, Füße, Beine, Bauch, Brustkorb, Kopf. Wie fühlen sich die verschiedenen Körperpartien an? Spüren Sie überhaupt etwas? Ein Kribbeln? Kälte? Wärme? Gibt es Unterschiede? Spüren Sie manche Regionen deutlicher als andere? Lassen Sie sich Zeit und nähern Sie sich auch dieser Übung spielerisch und ohne Druck.

Tipp 1

Sie sitzen entspannt und bequem. Schließen Sie jetzt die Augen, heben Sie die rechte Hand ein wenig an und versuchen Sie sich folgende Frage zu beantworten: „Wie kann ich sicher sein, dass meine rechte Hand da ist, wenn ich sie nicht sehe?“ Ignorieren Sie bitte Ihren rationalen Verstand, der Ihnen vielleicht sagen möchte, dass sie da sein muss, weil sie eben schließlich auch noch da war. Oder dass Sie das nicht wissen können, weil Sie Ihre Hand eben nicht mehr sehen.

Versuchen Sie die Frage zu beantworten, indem Sie versuchen, Ihre Hand einfach zu spüren: Wie fühlt sich Ihre Hand an? Spüren Sie überhaupt etwas? Ein Kribbeln? Wärme? Kälte? Können Sie die Energie wahrnehmen, die Ihre Hand durchströmt? Lassen Sie sich Zeit und nähern Sie sich der Übung spielerisch und ohne Druck.

Programmierung

Auf der Basis der achtsamen Wahrnehmung dessen, was im Außen und im Innen TATSÄCHLICH IST, lässt sich dann auch sinnvoll neues und erwünschtes Verhalten programmieren. Dazu bedarf es der bewussten Entscheidung, welches Verhaltenn gewünscht ist, der exakten Formulierung dieses Verhaltensziels, der Übersetzung des Ziels in emotional starke Bilder und der Visualisierung dieser Bilder.

Durch das regelmäßige Visulaisieren, d.h. das Betrachten des gewünschten Verhaltens vor dem inneren Auge, wird dieses neue Verhalten neuronal gespurt, also in Ihr Gehirn in Form neuer neuronaler Verknüpfungen eingebaut. Je häufiger Sie visualisieren und je öfter Sie das neue Verhalten im Alltag umzusetzen versuchen, umso schneller und nachhaltiger werden die neuen Verknüpfungen geschaltet und das neue Verhalten damit zur wünschenswerten Gewohnheit.