Unser Herz ist mit unserem Gehirn über das vegetative Nervensystem engstens verbunden. Dieses periphere autonome Nervensystem sorgt für das reibungslose Funktionieren all unserer Organe und ist unserem willentlichen und/oder bewussten Zugriff vollkommen entzogen. 

Man möchte sagen, zum Glück, denn die hier gesteuerten Funktionen sind viel zu komplex als dass wir sie mit unserem bewussten Denken jemals in den Griff bekommen könnten!

Der Nachteil: Auch die Stress-Reaktionen laufen automatisch ab, sind also unserem bewussten Zugriff entzogen. Dauerstress kann so zum gefürchteten Burnout führen.

Das „Gehirn" unseres Herzens, jenes halbautonome Neuronennetz, wirkt über das vegetative Nervensystem auf unser Gehirn und damit auf unseren gesamten Organsimus ein, ohne dass wir hierauf unmittelbar oder bewusst Einfluss nehmen könnten!

Umgekehrt wirkt natürlich auch das Gehirn ständig auf unser Herz über dieselben Nervenbahnen ein: Vornehmlich über den sympathischen und den parasympathischen Zweig des Nervensystems.

Stress oder Entspannung, Burnout oder gelassene Leistungsfähigkeit: Immer spielen beide Bereiche zusammen!

Und auch wenn wir nicht unmittelbar in die vom vegetativen Nervensystem gesteuerten Abläufe eingreifen können, so können  wir doch mittelbar durch eine entsprechend intelligente Lebensführung Einfluss hierauf nehmen und uns so gegen Stress und Burnout wappnen!

Das Herz - viel mehr als nur ein Muskel

Unser Herz ist weit mehr als nur ein Muskel, der Blut durch unsere Adern pumpt. Schon verschiedene Redewendungen unserer Umgangssprache deuten hierauf hin: Sich etwas „zu Herzen nehmen", „herzhaft" lachen, an einem „gerbochenen Herzen" leiden, „von Herzen" schenken und andere mehr.

Unser Herz verfügt über ein halbautonomes Netzwerk bestehend aus zigtausenden von Neuronen, das gleichsam das „kleine Gehirn" des Herzens darstellt. Dieses „lokale" Gehrin kann selbständig Dinge wahrnehmen und entsprechend auf diese Wahrnehmungen reagieren, ja sich sogar – aufgrund entsprechender Erfahrungen – verändern!

Darüber hinaus ist das Herz eine kleine Hormonfabrik, die beispielsweise Adrenalin, Noradrenalin oder Oxytocin absondert. Alle diese Hormone wirken unmittelbar auf unser Gehirn.

Schließlich lässt das Herz unseren gesamten Organismus an den Veränderungen in seinem elektromagnetischen Umfeld teilhaben. Ein Magnetfeld, das noch Meter vom Körper entfernt nachgewiesen werden kann.

Es beeinflusst also nicht etwa nur unser Gehirn das Herz, sondern umgekehrt unser Herz in vielfacher Weise sowohl unser Gehrin als auch den übrigen Organismus.

Die zitierten Formulierungen sind also weit mehr als bloße Redewendugen. Unser Herz nimmt tatsächlich Dinge – autonom – wahr und reagiert auf diese, was in der Folge den restlichen Organismus entscheidend beeinflusst.

Mentale Fitness
Was für Spitzensportler der wichtigste Wettkampf des Jahres oder der entscheidende Augenblick eines Matchs ist, das ist für uns "Normalos" der Alltag mit seinen täglichen Herausforderungen beruflicher und privater Art.
Und es ist sicherlich keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass die wahren Spitzenleistungen im "ganz normalen" Alltag eines jeden Einzelnen abgefordert werden! Nichts ist so herausfordernd, so komplex, so schwierig und so voller Überraschungen wie das alltägliche Leben!

Stress, Stress, Stress - Burnout
Das Tempo unseres Lebens nimmt täglich mehr Fahrt auf, die negativen Nachrichten aus aller Welt prasseln immer dichter und schneller auf uns ein, die Workload steigt minütlich, Kindererziehung wird in diesem Umfeld immer mehr zur Herkules-Aufgabe, sich selbst nicht aus dem Auge zu verlieren zugleich immer schwieriger,....

All das - zusammen mit der enormen Veränderung des gesellschaftlichen Umfeldes, die jedem von uns erhebliche Umstellungs- und Anpassungsanstrengungen abverlangt - erzeugt Stress. Stress, den der eine früher, der andere etwas später wahrnimmt und der auf Dauer JEDEN von uns nachhaltig belastet, bremst, schwächt und am Ende psychsich und/oder physisch krank macht!

Depression und Burnout haben den langjährigen Spitzenreiter "Rückenprobleme" als häufigste Ursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten abgelöst. Von 1995 bis 2008 stiegen die Ausgaben für die durch Stress und Burnout induzierten Störungen um 80 % an! 2009 betrugen die direkten Krankheitskosten 28,7 Milliarden Euro.

Und die Tendenz ist weiter STEIGEND!

Mentale Gesundheit
Je mehr "äußere" Richtlinien und Sicherheit bietende Anhaltspunkte wie Tradition, Religion und sonstige gesellschaftliche Regeln fehlen und je größer damit die Freiheit des Einzelnen wird, um so wichtiger wird es, sich um seine mentale Gesundheit zu kümmern!

In der Wahrnehmung seiner Gefühle und Gedanken, dem "Umschalten" von einem negativen auf einen positiven Gedanken sowie dem Erzeugen von Gedanken und Bildern, die sofort positive Gefühle in einem auslösen, kann man sich selbstverständlich täglich und in jedem Augenblick selbst üben. Graf von Dürkheim, der wohl größte deutsche Zen-Meister, bezeichnete denn auch das (all-)tägliche Leben selbst als "die eigentliche Übung", die einem jeden von uns gelingen möge.

Wer sich diese Fähigkeiten zum Erlangen von extremen Höchstleistungen bei gleichzeitig bemerkenswerter Lebensqualität aber schneller und einfacher aneignen möchte, um jedes neue Lebensziel schneller, besser und leichter zu erreichen, der sollte die Möglichkeit eines gezielten Trainings ins Auge fassen.

Eine gute Möglichkeit hierzu bietet z.B. das Charisma-Training, das Teilnehmer so beurteilen.